Natürliche Belüftung
Natürliche Belüftung ist mittels Fenstern, Türen, Oberlichtern und dergleichen gegeben. Sämtliche Dreh-, Kipp-, Hebe- oder Schiebeöffnungen, die ein jeweiliges Glasteil zur Natur aufstehen lassen, können somit als natürliches Belüftungselement angesehen werden. Sie sollten mindestens ein Drittel aller Glasflächenelemente eines Wintergartens ausmachen.
Angestaute Innenraumluft kann auf diese Weise problemlos, in der Regel nach oben, entweichen und wird gleichzeitig durch Frischluft aus dem Außenbereich ersetzt. Der Raumgeruch wirkt angenehm. Stickige und abgestandene Luft haben keinen Platz mehr. Allerdings kann es bei der natürlichen Belüftung schnell zu starken Temperaturschwankungen im Innenraum des Wintergartens kommen.
Vorteile der natürlichen Belüftung
Ein weiterer Vorteil der natürlichen Belüftung liegt darin, dass keinerlei zusätzliche Energie in Form von Strom benötigt wird. Empfehlenswert sind kurze Stoßlüftungen, um in den kalten Jahreszeiten einen möglichst geringen Wärmeverlust zu erzielen.
An warmen Tagen kann dann ohne weiteres eine langfristige Öffnung erfolgen. Es gilt dabei immer zu beachten, dass jedoch relativ viel Warmluft in den Innenraum dringen kann. Deshalb sind entweder Klimageräte und Beschattungen im Einsatz, oder aber der Wintergartenbesitzer verlegt sich bei der Belüftung auf die kühleren Nachtstunden.
Himmelsrichtung und Wetter beachten
Gleichzeitig sollte bei der natürlichen Belüftung auf die Himmelsrichtungen geachtet werden. Morgens ist in den warmen Monaten ein Öffnungselement im Osten nicht unbedingt zu bedienen, mittags gilt dies für den Süden und nachmittags für den Westen. Nordelemente unterliegen diesem Wärmeeinfluss nicht. In den kalten Monaten muss diese Theorie naturgemäß in genau anderer Reihenfolge angewandt werden.
Ebenfalls gilt es bei der natürlichen Belüftung, ständig das Wetter im Auge zu behalten. Denn geöffnete Fenster und Türen können bei einem unvorhergesehenen Regenguss schnell größeren Schaden im Innenraum verursachen. Ein Grund, lieber kleinere, möglichst geschützte Seitenelemente für längere Öffnungszeiten bereits in der Planung zu berücksichtigen.








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