Belüftung
Jeder umbaute Raum bedarf einer optimalen Lüftung, um am Ende ein angenehmes Raumklima zu erzielen. Egal, ob der Wintergarten dabei als zusätzlicher Wohnraum genutzt wird. Oder aber er rein als überdachtes Glashaus überwiegend zur Überwinterung von Pflanzen konzipiert wurde. Stickige Luft ist zudem unangenehm und erzeugt Schimmel sowie eine übermäßig hohe Luftfeuchtigkeit, die sich schadhaltig auf Mobiliar und Accessoires im Wintergarten auswirken kann.
Natürliche Belüftung
Bei der Belüftung des Wintergartens wird zwischen einer natürlichen und einer mechanischen Lüftung unterschieden. Die natürliche Belüftung wird dabei mittels Zugluft geregelt. Thermische Warmluft steigt nach oben und kann durch Dachöffnungen entweichen. Oder die Seitenelemente bzw. die Türen können zum Durchlüften des Wintergartens geöffnet werden. Idealer Weise bedient man sich hier einer Stoßlüftung. Vor allem dann, wenn die Außentemperaturen niedrig sind. Auf diese Art ist der Energieverlust am geringsten.
Mechanische Belüftung
Die mechanische Belüftung eines Wintergartens erfolgt überwiegend durch elektronische Steuergeräte. Deren moderne Funktionalität ist heute auf niedrigste Platzbedürfnisse ausgerichtet und arbeitet überdies im direkten Einklang mit den äußeren Witterungsverhältnissen. Mittels sensibler Sensoren können die Belüftungsbedürfnisse zwischen Innen- und Außenraum optimal ausgeglichen werden.
Letztendlich ist das komplette Wintergartenkonzept mit ausschlaggebend, für welche Belüftungsart man sich als Bauherr entscheidet. Zumeist kommen beide Varianten gleichzeitig zum Einsatz und ermöglichen so den Besitzern eine individuelle Variabilität. Dabei kann dann gleichermaßen Strom gespart werden, indem man selbst die Fensterelemente öffnet. Oder es kann der Wintergarten bedenkenlos sich selbst überlassen werden und mit einer automatischen Steuerung ständig die für ihn notwendige Lüftung erfahren.








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